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18. Mai 2026

Chelsea in Bloom


– wenn ganz Chelsea zur Blumenbühne wird

Wer zur Zeit der RHS Chelsea Flower Show in London ist, sollte sich unbedingt auch Zeit für Chelsea in Bloom nehmen. Die Veranstaltung findet parallel zur Flower Show statt, ist aber ein ganz eigenes Erlebnis: Statt auf einem abgeschlossenen Ausstellungsgelände verwandelt sich hier ein ganzer Stadtteil in eine große, frei zugängliche florale Ausstellung.

Ein Rundgang durch Chelsea

Chelsea in Bloom wird von Cadogan in Zusammenarbeit mit der Royal Horticultural Society veranstaltet und gilt inzwischen als Londons größtes kostenlos zugängliches Blumenfestival. 2026 fand es vom 18. bis 24. Mai statt. Mehr als 145 Geschäfte, Restaurants und Hotels beteiligten sich mit aufwendig gestalteten Fassaden und Schaufenstern. Dazu kamen sechs große zentrale Installationen. Das Motto 2026 lautete „Out of this World“ – entsprechend reichten die Ideen von Mondlandschaften und Sternzeichen bis hin zu Planeten, Tarotkarten und einem Astronauten aus Tausenden von Blüten.


Fast noch schöner, weil man Chelsea dabei wirklich erlebt

Was uns an Chelsea in Bloom besonders gefällt: Man besucht keine Ausstellung im klassischen Sinn. Man läuft einfach durch Chelsea – und plötzlich ist die nächste Hausfassade vollständig mit Blumen überzogen.

Mal sind es nur einige Körbe und Ranken, mal meterhohe Installationen, für die offenbar kein Aufwand zu groß war. Selbst Geschäfte, an denen man normalerweise vielleicht vorbeigehen würde, werden während dieser Woche zu kleinen Kunstwerken.

Gerade diese Mischung macht den Reiz aus. Man entdeckt Blumen, Mode, Interior Design, Gastronomie und typisch englische Architektur gleichzeitig. Und dazwischen sitzen Menschen vor Cafés, fotografieren die Dekorationen oder stehen einfach nur da und betrachten die Details.

Unsere Fotos zeigen sehr gut, wie unterschiedlich die Interpretationen ausfallen können. Peggy Porschen wirkt mit seiner rosafarbenen Fassade und den üppigen Rosen beinahe wie eine kleine Theaterkulisse. Bei Moyses Stevens, einem traditionsreichen Londoner Floristen, wird der Hauseingang selbst zum Blumenarrangement. Andere Geschäfte arbeiten wesentlich zurückhaltender mit Körben, Efeu, Wiesenblumen oder einzelnen farblichen Akzenten.

Besonders reizvoll fanden wir auch die Verbindung zum Interior Design. Vor einem Haus wie Sibyl Colefax & John Fowler stehen große, locker bepflanzte Weidenkörbe vor der klassischen Londoner Fassade – eigentlich eine sehr einfache Idee, die gerade deshalb so englisch und selbstverständlich wirkt.


Blumen, Mode und ein wenig britische Exzentrik

Chelsea in Bloom wäre aber nicht Chelsea, wenn alles nur geschmackvoll und zurückhaltend wäre.

Es darf ausdrücklich auch verspielt, übertrieben und ein wenig verrückt sein. Genau das gehört dazu. Vor einem Geschäft hängen riesige Weidenkörbe in einer grünen Fassade, an anderer Stelle wachsen scheinbar überdimensionale Pilze aus dem Bürgersteig. Und dann steht man plötzlich vor einer riesigen Mondkugel und einem Astronauten aus Blumen.

Das Motto „Out of this World“ wurde 2026 sehr frei interpretiert. Offiziell gehörten unter anderem eine Mondlandschaft am Duke of York Square, eine Zodiac-Installation am Sloane Square, ein UFO, Pegasus und ein großer floraler Globus zu den zentralen Arbeiten.

Und selbstverständlich wird fotografiert. Viel fotografiert. Vor den spektakulärsten Installationen stehen Besucher mit Mobiltelefonen, Kameras und Selfiesticks – manchmal entsteht beinahe eine kleine Menschentraube. Das gehört inzwischen genauso zu Chelsea in Bloom wie die Blumen selbst.



Unsere Empfehlung

Wer ohnehin wegen der Chelsea Flower Show in London ist, sollte mindestens zwei oder drei zusätzliche Stunden für Chelsea in Bloom einplanen – besser einen halben Tag.

Man muss dabei gar keinen festen Plan verfolgen. Gerade das Entdecken macht den Reiz aus. Viele der schönsten Installationen befinden sich rund um Chelsea und lassen sich wunderbar mit einem Spaziergang, einem Kaffee oder einem Abstecher in eines der zahlreichen Interior-, Stoff- und Einrichtungsgeschäfte verbinden.

Der Eintritt ist kostenlos. Das unterscheidet Chelsea in Bloom deutlich von der eigentlichen Chelsea Flower Show und macht die Veranstaltung auch für diejenigen interessant, die keine Eintrittskarte für das RHS-Gelände besitzen. Die offiziellen Veranstalter empfehlen als Ausgangspunkte unter anderem Sloane Square und Knightsbridge; selbst von Victoria ist Chelsea gut zu Fuß erreichbar.

Für uns gehört Chelsea in Bloom inzwischen ganz selbstverständlich zu einem Besuch der Chelsea Flower Show dazu. Die eigentliche Show zeigt Gartenkunst auf höchstem Niveau – Chelsea in Bloom zeigt dagegen, was passiert, wenn Floristen, Designer, Händler und Londoner Geschäftshäuser ihre Kreativität auf die Straße bringen.

– wenn ganz Chelsea zur Blumenbühne wird

Wer zur Zeit der RHS Chelsea Flower Show in London ist, sollte sich unbedingt auch Zeit für Chelsea in Bloom nehmen. Die Veranstaltung findet parallel zur Flower Show statt, ist aber ein ganz eigenes Erlebnis: Statt auf einem abgeschlossenen Ausstellungsgelände verwandelt sich hier ein ganzer Stadtteil in eine große, frei zugängliche florale Ausstellung.

Ein Rundgang durch Chelsea

Chelsea in Bloom wird von Cadogan in Zusammenarbeit mit der Royal Horticultural Society veranstaltet und gilt inzwischen als Londons größtes kostenlos zugängliches Blumenfestival. 2026 fand es vom 18. bis 24. Mai statt. Mehr als 145 Geschäfte, Restaurants und Hotels beteiligten sich mit aufwendig gestalteten Fassaden und Schaufenstern. Dazu kamen sechs große zentrale Installationen. Das Motto 2026 lautete „Out of this World“ – entsprechend reichten die Ideen von Mondlandschaften und Sternzeichen bis hin zu Planeten, Tarotkarten und einem Astronauten aus Tausenden von Blüten.


Fast noch schöner, weil man Chelsea dabei wirklich erlebt

Was uns an Chelsea in Bloom besonders gefällt: Man besucht keine Ausstellung im klassischen Sinn. Man läuft einfach durch Chelsea – und plötzlich ist die nächste Hausfassade vollständig mit Blumen überzogen.

Mal sind es nur einige Körbe und Ranken, mal meterhohe Installationen, für die offenbar kein Aufwand zu groß war. Selbst Geschäfte, an denen man normalerweise vielleicht vorbeigehen würde, werden während dieser Woche zu kleinen Kunstwerken.

Gerade diese Mischung macht den Reiz aus. Man entdeckt Blumen, Mode, Interior Design, Gastronomie und typisch englische Architektur gleichzeitig. Und dazwischen sitzen Menschen vor Cafés, fotografieren die Dekorationen oder stehen einfach nur da und betrachten die Details.

Unsere Fotos zeigen sehr gut, wie unterschiedlich die Interpretationen ausfallen können. Peggy Porschen wirkt mit seiner rosafarbenen Fassade und den üppigen Rosen beinahe wie eine kleine Theaterkulisse. Bei Moyses Stevens, einem traditionsreichen Londoner Floristen, wird der Hauseingang selbst zum Blumenarrangement. Andere Geschäfte arbeiten wesentlich zurückhaltender mit Körben, Efeu, Wiesenblumen oder einzelnen farblichen Akzenten.

Besonders reizvoll fanden wir auch die Verbindung zum Interior Design. Vor einem Haus wie Sibyl Colefax & John Fowler stehen große, locker bepflanzte Weidenkörbe vor der klassischen Londoner Fassade – eigentlich eine sehr einfache Idee, die gerade deshalb so englisch und selbstverständlich wirkt.


Blumen, Mode und ein wenig britische Exzentrik

Chelsea in Bloom wäre aber nicht Chelsea, wenn alles nur geschmackvoll und zurückhaltend wäre.

Es darf ausdrücklich auch verspielt, übertrieben und ein wenig verrückt sein. Genau das gehört dazu. Vor einem Geschäft hängen riesige Weidenkörbe in einer grünen Fassade, an anderer Stelle wachsen scheinbar überdimensionale Pilze aus dem Bürgersteig. Und dann steht man plötzlich vor einer riesigen Mondkugel und einem Astronauten aus Blumen.

Das Motto „Out of this World“ wurde 2026 sehr frei interpretiert. Offiziell gehörten unter anderem eine Mondlandschaft am Duke of York Square, eine Zodiac-Installation am Sloane Square, ein UFO, Pegasus und ein großer floraler Globus zu den zentralen Arbeiten.

Und selbstverständlich wird fotografiert. Viel fotografiert. Vor den spektakulärsten Installationen stehen Besucher mit Mobiltelefonen, Kameras und Selfiesticks – manchmal entsteht beinahe eine kleine Menschentraube. Das gehört inzwischen genauso zu Chelsea in Bloom wie die Blumen selbst.



Unsere Empfehlung

Wer ohnehin wegen der Chelsea Flower Show in London ist, sollte mindestens zwei oder drei zusätzliche Stunden für Chelsea in Bloom einplanen – besser einen halben Tag.

Man muss dabei gar keinen festen Plan verfolgen. Gerade das Entdecken macht den Reiz aus. Viele der schönsten Installationen befinden sich rund um Chelsea und lassen sich wunderbar mit einem Spaziergang, einem Kaffee oder einem Abstecher in eines der zahlreichen Interior-, Stoff- und Einrichtungsgeschäfte verbinden.

Der Eintritt ist kostenlos. Das unterscheidet Chelsea in Bloom deutlich von der eigentlichen Chelsea Flower Show und macht die Veranstaltung auch für diejenigen interessant, die keine Eintrittskarte für das RHS-Gelände besitzen. Die offiziellen Veranstalter empfehlen als Ausgangspunkte unter anderem Sloane Square und Knightsbridge; selbst von Victoria ist Chelsea gut zu Fuß erreichbar.

Für uns gehört Chelsea in Bloom inzwischen ganz selbstverständlich zu einem Besuch der Chelsea Flower Show dazu. Die eigentliche Show zeigt Gartenkunst auf höchstem Niveau – Chelsea in Bloom zeigt dagegen, was passiert, wenn Floristen, Designer, Händler und Londoner Geschäftshäuser ihre Kreativität auf die Straße bringen.